Hellsinne - was sie bedeuten und wie sie sich bemerkbar machen
- Ingo Smula

- 25. Juni 2024
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Feb.
In unserer visuell ausgeprägten Welt erfassen wir unsere Umwelt hauptsächlich mit unseren körperlichen Sinnen, bei denen das Sehen zu 80% unsere Wahrnehmung bestimmt.
Neben den alltäglich genutzten Sinnen wie Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken sind bei jedem von uns die geistigen Pendants unterschiedlich stark ausgeprägt. Diese sogenannten Hellsinne kannst Du trainieren und so Deine Wahrnehmung immer weiter verfeinern. Durch Deine ausgeprägten Hellsinne empfängst Du intuitive Botschaften, auch der sogenannte 6. Sinn oder Bauchgefühl genannt.
„Etwas stimmt nicht“ oder „irgendwas ist heute anders“ sind häufig auftretende Empfindungen, Gefühle oder Emotionen, wenn wir Botschaften empfangen. Durch ein harmonisches Zusammenspiel Deiner körperlichen und Deiner geistigen Sinne erreichst Du einen Fluss in Deinem Leben, der bisher zu sehr von unseren körperlichen Sinnen und von unserem Ego, unserem Kopf bestimmt wurde. Kopf & Herz, Hand in Hand.
Je klarer Du Dir Deiner Hellsinne bewusst bist, umso eher kannst Du auch unterscheiden, ob das, was Du wahrnimmst, von Dir oder von außen kommt. Resonierst Du beispielsweise auf das kollektive Feld, folgst Du zu sehr Deinem logisch-konstruiertem Denken oder ist es doch Dein Höheres Selbst, Dein Herz, welches Dir einen Hinweis geben möchte?
Es kann auch durchaus möglich sein, dass Du Deinen Hellsinnen bereits unbewusst folgst, denn schließlich begleiten sie Dich schon Dein ganzes Leben. Durch die Bewusstwerdung Deiner Fähigkeiten kannst Du diese zukünftig klarer und ausgereifter einsetzen, um mehr Balance auf Deinem Herzensweg zu finden – insbesondere in diesen auf allen Ebenen intensiven Zeiten.
Hellsehen
Hellsichtigkeit, auch als Hellsehen bekannt, ist eine faszinierende Fähigkeit, die es Menschen ermöglicht, über die Grenzen von Raum und Zeit hinauszublicken.
Hellsehen sind Bilder von Dingen, die wir entweder vor unserem geistigen Auge (subjektives Hellsehen) oder außerhalb von uns selbst (objektives Hellsehen), wahrnehmen. Dies kann eine Farbe, ein Fragment eines Bildes, ein ganz detailliertes Bild oder sogar ein innerlicher Film sein.
Beim objektiven Hellsehen nimmst du Bilder außerhalb von dir wahr, beispielsweise Natur- oder Elementarwesen wie Feen, Elfen oder auch sogenannte Lichtwesen. Auch Geschehnisse aus früheren Zeiten, aus anderen Dimensionen oder auch aus anderen Welten können sichtbar werden und Dir so Hinweise und Botschaften liefern.
Die Bilder, die du hellseherisch wahrnimmst, sind in der Regel zunächst nur einzelne Fragmente und erst, wenn du nähere Informationen möchtest, kommen neue Segmente hinzu. Zum Beispiel kannst du intuitiv zwar ein Gesicht sehen, aber zunächst nur grobe Formen, während Augen, Nase und Mund noch nicht klar ersichtlich sind.
Erst wenn du dann nachfragst, kommen, wenn es für die Angelegenheit von Wichtigkeit ist, stückweise weitere Details hinzu.
Eines der besten Mittel, um deine Intuition zu entwickeln, sind geführte Meditationen oder Fantasiereisen, in denen du zu bestimmten Orten geführt wirst. Denn damit schulst du dich bewusst darin, innerlich Bilder zu erschaffen.
Hellfühligkeit
ist eine übersinnliche Fähigkeit, die es ermöglicht, bei Menschen, Tieren oder an Orten Emotionen, Vorahnungen oder Geschehnisse auf einer tieferen Ebene wahrzunehmen. Wenn du deine Hellfühligkeit trainieren möchtest, gibt es einige Ansätze, die dir dabei helfen können:
1. Bewusstsein entwickeln:
Werde dir bewusst, in welchen Situationen du besonders empfänglich für die Energien anderer bist.
Unterscheide zwischen deinen eigenen Gefühlen und denjenigen, die du von anderen aufnimmst.
Erkenne, dass Hellfühligkeit eine Gabe ist und lerne, sie als solche anzunehmen.
2. Glaubenssätze hinterfragen:
Reflektiere deine Überzeugungen über Hellfühligkeit.
Frage dich, ob du glaubst, die Gefühle anderer aufnehmen zu müssen, um ihnen zu helfen.
Überprüfe, ob du dich vor den Energien anderer schützen musst und ob du deshalb Angst davor hast.
Hellwissen
Hellwissen ist die Fähigkeit, etwas zu wissen, ohne zu verstehen, woher man es weiß. Es ist eine grundsätzliche Klarheit, die man hat, ohne dass man Zahlen, Daten oder Fakten nennen kann.
Hellwissen hat einerseits viel mit dem Verbundensein mit dem Feld der Akasha-Chronik zu tun und andererseits mit dem eigenen Wissen aus vergangenen Leben. Eine spezielle Übung dafür gibt es nicht. Je mehr du in die Verbundenheit mit deiner Essenz kommst, umso weniger gibt es eine Trennung von Nicht-Wissen und Wissen.
Denn Hellwissen ist das Ergebnis eines gereiften Bewusstseins und der bewussten Verbindung mit unserer Intuition.
Hellhören
Diese Gabe bezieht sich auf die Wahrnehmung von akustischen Geräuschen, die keiner rationalen Quelle zuzuordnen sind. Dabei nimmt der Hellhörende Worte, Sätze, Gesang, Klänge oder Stimmen wahr. Es ist eine Fähigkeit, bei der Personen Informationen von spirituellen Wesen in Form von Nachrichten und Geräuschen erhalten. Diese empfangenen Nachrichten werden interpretiert, um detaillierte Auskünfte zu verschiedenen Themen geben zu können.
Menschen, die mit dieser Gabe beschenkt sind, können Hellhören sowohl über das innere Ohr als auch über das physische Ohr erleben. Es kann sich anfühlen, als würde jemand im Raum mit dir sprechen oder du hörst Dinge in dir, über das, was ich das "dritte Ohr" nenne.
Hellriechen
Wenn jemand hellriechen kann, bedeutet das, dass er oder sie Dinge riechen kann, die nicht physisch vorhanden sind, und daraus Schlüsse ziehen kann.
Hier sind einige interessante Aspekte zum Hellriechen:
Meditationserfahrungen: Während tiefer Meditation können Menschen besonders angenehme Gerüche wahrnehmen, wie zum Beispiel den Duft von Weihrauch oder wunderschönen Blüten.
Raumenergie spüren: Manche Menschen betreten einen Raum und können anhand des Geruchs erkennen, ob dort eine positive oder weniger positive Energie herrscht. Das Hellriechen ermöglicht es ihnen, subtile Schwingungen wahrzunehmen.
Empathie durch Geruch: Es gibt Menschen, die an ihrem Partner riechen können, wie es ihm oder ihr gerade geht. Dieses Hellriechen kann eine feinfühlige Wahrnehmung sein oder tatsächlich ein subtileres Riechvermögen.
Hellschmecken
Beim Hellschmecken ist es so, als ob du plötzlich einen Geschmack in deinem Mund hast, obwohl du nichts gegessen hast oder dich an einen Geschmack erinnerst. Anders gesagt, man schmeckt etwas, obwohl es keine physischen Geschmacksrezeptoren dafür gibt. Diese Wahrnehmung ermöglicht es, aus dem Geschmack Schlüsse zu ziehen – zum Beispiel über den Zustand einer anderen Person oder zukünftige Ereignisse.
Diese intuitiven Geruchs- oder Geschmacksmeldungen können symbolisch sein und eine tiefere Bedeutung für deine Fragen haben.
Wenn Du spürst, dass da noch mehr in Dir schlummert als das, was Du mit den fünf physischen Sinnen erfassen kannst, dann ist das ein wunderbarer Anfang – aber es muss nicht das Ende Deiner Reise sein. Deine Hellsinne sind keine mystischen Absonderlichkeiten, sondern natürliche Potenziale, die Dich tiefer mit Deiner Intuition, Deinem Herzen und Deinem energetischen Feld verbinden können.
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Hellsinne / ©Ingo Smula 2024 / www.mein-klarsein.deBilder: KI, eigene
Dieser Blogbeitrag dient der Selbstentwicklung, Achtsamkeit und Energiearbeit, ersetzt keine medizinische, therapeutische oder psychologische Behandlung und es wird kein Heil- und/oder Erfolgsversprechen gegeben.



